Über mich

Ob klassisches Repertoire, Jazz oder Pop, zeitgenössische Musik, Improvisation oder Eigenkompositionen – mein Wunsch ist es, keine Richtung auszuschließen, sondern offen zu sein für Projekte und Anfragen aus den verschiedensten Bereichen…

Im Oktober 2018 begann ich mein Musikstudium an der Hochschule in Würzburg im Hauptfach Violoncello bei Prof. Niklas Eppinger, wobei sich mir seitdem viele Türen in die unzähligen Räume der Musik aufgetan haben:

  • verschiedene Kammermusikbesetzungen in klassischer und moderner Szene
  • Auftritte mit der neunköpfigen Jazzband „LYRIQ“
  • Konzert mit dem Neuen Musik Ensemble Würzburg im Gasteig in München
  • 2019 Aushilfe im Mainfrankentheater Würzburg für das Solocello in „Kabale und Liebe“ (Regie: Marcel Keller) und Solocello im „trash lab“ (Regie: Albrecht Schroeder)
  • 2019 Orchesterakademie bei der Staatsbadphilharmonie Kissingen unter der Leitung von Daniel Kim (mit Soloperformances und Eigenkompositionen während der Konzerte)
  • 2019 Reise in den Libanon, musikalisches Projekt mit dem Flüchtlingskinderchor im
    AUB Beirut, durch die Hilfsorganisation arche noVa e.V. Dresden ermöglicht

Mit arche noVa e.V. verbindet mich noch ein anderes Projekt, dass ich 2018 während meines Abiturs am Sächsischen Landesgymnasium für Musik in Dresden gemeinsam mit und für diese Hilfsorganisation gestaltetet habe. Unter dem Titel „Unerschöpflich sein“ moderierte ich drei solistische Benefizkonzerte, deren Erlös aus 2000€ Spendeneinnahmen für verschiedene weltweite Aktionen eingesetzt werden konnte.

Mit diesem Programm entstand auch meine erste CD-Einspielung, welche mit sechs Eigenkompositionen und Werken von Bach, Reger und Kodaly auf Anfrage zu erhalten ist.

Mein zweites, aktuell erschienenes Album sind die „Miniaturen für Cello & Stimme„.
Es sind 14 Eigenkompositionen, die über verschiedene erlebte Augenblicke und teils mit Gedichten und Zeichnungen aus eigener Feder verknüpft sind.

In einem ausführlicheren Artikel über mich sind zu diesem Album auch ein paar Zeilen in der Main-Post erschienen und Online bzw. im Folgenden zu lesen.

Eine weitere kleine Benefizkonzertreihe mit den Stücken meines aktuellen Albums, bot sich mir in diesem Jahr in Kienitz im Oderbruch. Dabei belebten die Spenden des ersten Konzertes die Sanierung der Kirche in Ortwig und das zweite Mal gingen sie an den neu gegründeten Verein „GambianBride e.V.“, der vom Naturerlebnishof „Uferloos“ angeregt und geführt wird. Letzteres ging spontan in ein kleines Experiment mit der Band „salty matches“ über, so ließen zum Beispiel Teile aus ihrem weltweiten Repertoire meine Musik ausklingen oder beginnen, Basslines und Body percussion begleiteten meine Gedichte.
Über ein Stimmungsbild des Konzertes kann man HIER lesen.


Geboren 1998 in Dresden begann ich als Fünfjährige in der Kinderklasse der Hochschule für Musik Dresden bei Prof. Gunda Altmann mit dem Violoncellospiel. Während meiner Schulausbildung am Landesmusikgymnasium bis zum Abiturabschluss begleitete mich Ulf Prelle, erster Solocellist der Dresdner Philharmonie. Diese wundervolle Zeit ermöglichte mir neben solistischen Auftritten die Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen, die sich durch intensive, mich fördernde Begegnungen bis 2019 fortsetzt:

Meisterkurse

  • mit Marie-Elisabeth Hecker, Ludwig Quandt, Stefan Kropfitsch, Jan Vogler, Jens-Peter Maintz
  • Improvisationsmeisterkurs mit Prof. Günther Baby Sommer
  • mit Natalia Gutman während der Dresdner Musikfestspiele und im gleichen Rahmen Werkeinführung bei den Dresdner Musikfestspielen zu J.S.Bach sechs Cellosuiten

Wettbewerbe

  • 15. Internationaler Klavierwettbewerb Görlitz / Zgorzelec 2016 Hauptpreis in der Kategorie Kammermusik mit Maximilian Otto Sonderpreis für die beste Interpretation eines modernen Werkes
  • Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb des Musikrates 2019 in Nürnberg
  • 2. Preis beim 1. Wettbewerb der Seraphin-Stiftung 2019 in Würzburg

Konzerte

  • 2016 und 2019 Solokonzerte mit dem TU-Orchester Dresden in der Lukaskirche Dresden unter Leitung von Filip Paluchowski
  • 2016 Konzerte beim Musikfestival Moskau mit Maximilian Otto u.a. im Bolschoi-Theater
  • 2017 Triokonzert zur Eröffnung des Dresdner Kulturpalastes
  • 2017 Solokonzert mit dem Jungen Sinfonieorchester Dresden in der Hochschule für Musik Dresden unter der Leitung von Wolfgang Behrend
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Neben diesen instrumentalen Erfahrungen und Austauschen entwickelte sich in mir noch ein weiteres, bis heute bestehendes Interesse – selbst handwerklich tätig zu sein. Diese Idee der Verbindung von musikalischer Interpretation und der Auseinandersetzung, für ihr Klingen eine vollkommene Form zu finden, führte mich in die Bogenbauwerkstatt von Rüdiger Pfau nach Plauen, im Vogtland.

Durch seine sehr sorgfältige Art und Weise der Erklärung konnte ich mich dort, während verschiedener Praktika 2017 und 2018, der Kunst des Bogenbaus annähern. 2020 durfte ich mich an einem eigenen Barockbogen versuchen.

Unter anderem weckte dies in mir den derzeitigen Wunsch, mich auch auf dem Feld der Barockinstrumente und deren Spiel kundzutun und in der kommenden Zeit damit vertraut zu machen.

Im Moment stehe im regen Austausch mit dem Produzent und Songschreiber Dennis Schütze – ich durfte für sein Album „James Bond 007“ mehrere Backgrounds einspielen und aktuell
ist eine Kurzgeschichte “Living in the Shadows” mit seiner Stimme und der Stimme meines Cellos in experimenteller Weise auf Amazon, Apple Music und Spotify zu hören.

Er ermöglichte und half mir auch meinen zuletzt entstandenen Zyklus „vom Ursprünglichen“ aufzunehmen, der aktuell mit einem Video des Lucky Panda Studio Würzburg zu hören ist.

Es ist eine Komposition in Wort, Bild und Ton für Solocello, Gesang und Rezitation, die mit Gedichten und Zeichnungen aus eigener Hand eine lang ersehnte Idee hör- und sichtbar hat werden lassen.

Dieses schöpferische Tun als Dichterin, Komponistin und Malerin erfüllt mich zurzeit sehr stark. Es treibt mich voran, die verschiedenen Bereiche der Kunst miteinander zu verbinden und in ihrer Schnittfläche ihr und mein Wesen zu erkennen…