Zu Anfang

„Zu Anfang aller Kunst ist die Liebe. Des Künstlers Fähigkeit zur Liebe bestimmt den Wert und Umfang jeder Kunst und jedes künstlerischen Schaffens.“

nach Hermann Hesse


Was ist Kunst und was ist Liebe? Sind nicht beide so einzigartig wie das Träumen eines jeden Menschen? Beide so geheimnisvoll wie das Schaffen und Streben eines jeden Geschöpfes?

Es hat mich, nach meinem abgeschlossenen Cellostudium an der Hochschule für Musik in Würzburg, in die Stille des Oderbruchs gezogen, in die ich – in Erinnerung an die Künstlerin Erna Roder – den tiefen Wunsch mitnehme, die Zusammenhänge der Musik zu erkennen und mit den unzähligen anderen Dimensionen des Lebens zu verbinden.
Farben, Worte, Planeten und Sterne – allein ein Ton beinhaltet ein ganzes Universum.

Der Drang, selbst schöpferisch tätig zu sein, hat mich bisher viele eigenkompositorische Projekte hervorgebringen lassen, die sich meist mit einem Gedicht und einer Zeichnung in die Idee ordnen, alles zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Entstanden sind dabei u.a. ein musiklalisches Kinderbuch mit Namen „Pepito“ oder Aufnahmen von 14 Miniaturen für Cello und Stimme, die auf Anfrage auf CD zu erhalten sind. In einem Booklet stehen dort auch alle Gedichte geschrieben.

Cover des Albums „Miniaturen für Cello und Stimme“

Aktuell enstehen einzelne Werke für Chor und Solocello, deren Texte sich auch als selbstständige Gedichte, untermalt mit einer Zeichnung aus dem Kosmos der Phantasie niedergeschrieben haben.

Aus meinem künstlerischen Schaffen und langen, mich durchwälzenden Übeprozessen heraus, gebe ich diese Erfahrung gerne auch an Alle jeden Alters weiter, die sich mit der Musik – instrumental hauptsächlich im Cello und Klavier – befassen wollen. Wenn jemand dafür den Austausch sucht, bitte ich, dafür einfach einen meiner möglichen Kontaktwege zu nutzen.

„Genesung“, Komposition für Chor und Solocello

Und so wie ich mich weder in der Interpretation einer bestimmten Zeit, vom tönenden Anbeginn bis zur Moderne, festlegen möchte, so möchte ich mich auch keiner Kunst- und Kulturrichtung entziehen. Dichtung und Malerei – Theaterstücke und Galerieeröffnungen – klassisches Repertoire, Pop oder Jazz – ich bin offen für alle möglichen Kombinationen und freue mich über jede Anfrage und lebendige Idee aus dem Unerschöpflichen zu schöpfen!

Was der Künstler und Schöpfer sich wünscht, ist ja nicht Lob, sondern das tiefdringende Verständnis für Das, wonach er strebt und versucht, dafür eine Form zu finden – einerlei, inwieweit dieser Versuch gelungen ist.

nach Hermann Hesse