Zu Anfang

„Zu Anfang aller Kunst ist die Liebe. Des Künstlers Fähigkeit zur Liebe bestimmt den Wert und Umfang jeder Kunst und jedes künstlerischen Schaffens.“

nach Hermann Hesse


Was ist Kunst und was ist Liebe? Sind nicht beide so einzigartig wie das Träumen eines jeden Menschen? Beide so geheimnisvoll wie das Schaffen und Streben eines jeden Geschöpfes?

Vor drei Jahren begann ich mein Cellostudium an der Hochschule für Musik in Würzburg und nahm den tiefen Wunsch dahin mit, die Zusammenhänge der Musik zu erkennen und mit den unzähligen anderen Dimensionen des Lebens verbinden zu können…
Farben, Worte, Planeten und Sterne – allein ein Ton beinhaltet ein ganzes Universum.

Der Drang, selbst schöpferisch tätig zu sein, lassen mich seitdem viele eigenkompositorische Projekte beginnen, die sich meist mit einem Gedicht und einer Zeichnung in die Idee ordnen, alles zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Entstanden sind dabei u.a. Aufnahmen von 14 Miniaturen für Cello und Stimme, die auf Anfrage auf CD zu erhalten sind. In einem Booklet stehen dort auch alle Gedichte geschrieben.

Cover des Albums „Miniaturen für Cello und Stimme“

Daneben ein musikalisches Kinderbuch „Pepito“, dass einen kleinen Jungen mit zehn Geschichten und jeweils einem dazugehörenden Cellostück durch die Jahreszeiten begleitet.
Vier Lieder für Klavier und Stimme laden zum Mitsingen ein, ob selbst musiziert oder zur Aufnahme gespielt – beides ist mit Noten im Buch und zwei CD´s möglich, auf denen Musik und Geschichten zu hören sind.

Aktuell enstehen einzelne Werke für Chor und Solocello, deren Texte sich auch als selbstständige Gedichte, untermalt mit einer Zeichnung aus dem Kosmos der Phantasie niedergeschrieben haben.

„Genesung“, Komposition für Chor und Solocello

Und so wie ich mich weder in der Interpretation einer bestimmten Zeit, vom tönenden Anbeginn bis zur Moderne, festlegen möchte, so möchte ich mich auch keiner Kunst- und Kulturrichtung entziehen. Dichtung und Malerei – Theaterstücke und Galerieeröffnungen – klassisches Repertoire, Pop oder Jazz – ich bin offen für alle möglichen Kombinationen und freue mich über jede Anfrage und lebendige Idee aus dem Unerschöpflichen zu schöpfen!

Was der Künstler und Schöpfer sich wünscht, ist ja nicht Lob, sondern das tiefdringende Verständnis für Das, wonach er strebt und versucht, dafür eine Form zu finden – einerlei, inwieweit dieser Versuch gelungen ist.

nach Hermann Hesse