Aktuelles


„Von Frühlingsgestirnen und Sommerkindern“
Konzert am 31.Mai 2024 im Wohlbehagen Buckow

Um 19Uhr erzählen Kompositionen, Gedichte und Zeichnungen von Begegnungen des Menschen mit sich, der Welt und seinen inneren Gestirnen….
Eintritt bei Austritt, so viel, wie es jedem gut ist.
Wohlbehagen Buckow, Wriezener Straße 5, 15377 Buckow (Märkische Schweiz)



Konzert am 21.Juni 2024
zum „Kalauer Nachtfieber“

Ab 20Uhr beginnt in der Landkirche Calau ein Konzert mit Cello und Gesang – eigenen Stücken und Gedichten, Zeichnungen und … Sommernacht.
Karten im Vorverkauf für 12€, an der Abendkasse für 16€.
Nähere Beschreibung im folgenden Flyer Seite 10:
https://in-calau-clever-kaufen.de/wp-content/uploads/2024/03/lebensart.pdf




„Der Feuervogel Phoenix“, Komposition für Violoncello & Gesang

Das Gedicht „Der Feuervogel Phoenix“ ist in seiner Vertonung auf Youtube zu hören:
https://www.youtube.com/watch?v=kuekcARdJCo

Die Kamera führte René Arnold und die Studioaufnahme und Tonmischung übernahm Bernhard Bauch.





Monatsgedicht

Hier erscheinen immer wieder aktuelle Gedichte, teils mit einer zugehörigen Zeichnung, teils mit einer Komposition.
Doch jedesmal frei, sich für Jeden in seiner eigenen Art und Weise zu entfalten, in ihm anzuklingen, zu er-innern.


Der Feuervogel Phoenix

Ich suchte Dich in den Sagen und Symbolen
und fand nichts, als ein Sich-Wiederholen
Deiner Farben und Gestalt. Selbst in den Mären
und den alten Liedern war nichts als ein Wiederkehren
Deines immer gleichen Zaubers, immer gleicher Lehren.

Ich suchte Dich zwischen den Khejrizweigen
und fand nichts, als ein Sich-Kleiden
fremder Arten mit Deiner Feder.
Selbst unter der seltnen, oft erwähnten Zeder
trieb sich nur buntes, falsches Volk und neidete Dich jeder.

Dann suchte ich Dich in den Gebirgsmassiven
und fand nicht mehr, als ein Sich-Vertiefen
ihrer eisigen Höhen. Selbst auf den Bergesspitzen
fand ich nicht Dein weihen Wohlgeruch, sah ich Dich nicht sitzen,
sah nur ein blendend, bleiches Sonnenblitzen 

 – vielleicht wohnst du ja dort.
An diesem funkelglutend Ort,
den kein Menschenfuß je betreten kann,
ohne den nie je ein Vogel sang
und keine Blume sich durch die Erdenschwärze rang.

In diesem gleißend Licht
vermag ich es wahrlich nicht
Dein gekröntes Haupt zu finden.
Denn dann wirst Du mir immer fliehn und schwinden,
wenn sich ein Abend und ein Morgen binden.

Dann müsste ich selbst erst sterben und vergehen
und als ein Strahlenwesen wieder auferstehen.
Willst Du mir dafür Deine Bilder schenken ?
Willst Du mir dafür mit Deiner Legende meine Schritte lenken
und mir Dein immer gleiches Tun in die Hände senken ?

Dann will ich mich zu Dir niederlegen und aus den Nächten neu entfachen.
Erst als ein Wurm, dann als ein Greif erwachen,
der mit der An- und Edelmut seines ihm eigenen Geschicks,
und der ihm zugewies´nen Perle, dem Zepter eines Königs,
auch genannt wird : der Feuervogel Phönix.

So gehe ich und versuche nun nicht mehr nach Dir.
Und fand Dich unerwartet, leicht — hier,
in meiner eignen Brust.
Als ein Glühen und als Lebenslust,
die sich verbrennt,
weil sie es als ihre einzige Bestimmung anerkennt.